Mit innerem Halt selbstbestimmt lebenTraumasensibler Frauenkreis nach sexuellen Übergriffen in der Kindheit.

Was ist der traumasensible Frauenkreis?

Der traumasensible Frauenkreis ist ein therapeutisch begleitetes Gruppenangebot für Frauen mit der Erfahrung sexueller Übergriffe in der Kindheit.

Im Mittelpunkt stehen Stabilisierung, Selbstbestimmung und innere Festigkeit. Der Kreis richtet sich nicht an akute Krisen. Er bietet einen klaren, geschützten Rahmen mit erfahrener Führung.

Der Frauenkreis ist als langfristige Begleitung ausgelegt. Viele Frauen berichten, dass innere Freiheit, Selbstvertrauen und echte Selbstbestimmung Zeit brauchen. Veränderungen entstehen oft schrittweise. Die regelmässige Teilnahme unterstützt diesen Prozess.

Die Abende verbinden den Austausch mit Körper- und Bewusstseinsarbeit. Atemübungen, achtsame Körperimpulse und geführte Meditationen fördern Stabilisierung und Selbstwahrnehmung. Aufstellungen oder Sequenzaufstellungen machen innere Dynamiken sichtbar und ermöglichen neue Perspektiven.

Die Leitung sorgt für Struktur und Orientierung. Gleichzeitig wirkt die Gruppe als Ressource. Frauen teilen Erfahrungen, erkennen sich in anderen wieder und gewinnen neue Sichtweisen. Wiederkehrende Verhaltensweisen verlieren ihren isolierenden Charakter. Scham tritt in den Hintergrund und Verständnis für sich selbst wächst.

Der traumasensible Frauenkreis verbindet therapeutische Begleitung mit gegenseitiger Unterstützung. Beides ergänzt sich.

Für wen der Frauenkreis gedacht ist

Für Frauen, die

sich innerlich oft angespannt oder unsicher fühlen.

im eigenen Körper mehr Halt finden möchten.

häufig müde und erschöpft sind.

wiederkehrende Verhaltensmuster erkennen und verstehen wollen.

etwas tun, obwohl sie wissen, dass es ihnen nicht gut tut.

in wichtigen Momenten nicht reagieren, obwohl innerlich eine Grenze spürbar ist.

sich für bestimmte Reaktionen schämen.

viel Verantwortung tragen und die eigenen Bedürfnisse zurückstellen.

Nähe suchen und gleichzeitig Abstand brauchen.

wiederkehrende körperliche Beschwerden erleben (z.B. Hautreaktionen, Verspannungen, Schmerzen).

ihren eigenen Wert immer wieder infrage stellen.

in belastenden Situationen innerlich "nicht ganz da" sind.

sich mit anderen Frauen austauschen möchten, ohne sich erklären zu müssen und auf ein Erlebnis reduziert zu werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Erkennen innerer Programmierungen. Sie entstanden als Schutz und laufen heute automatisch und unbewusst ab. Dieses Verstehen eröffnet Wahlmöglichkeiten. Die Selbstbestimmung wächst und Handlungen orientieren sich an den eigenen Bedürfnissen.

Ist der Frauenkreis im Moment passend?

Was im Frauenkreis geschieht

Gepsräche schaffen Orientierung. Körperarbeit unterstützt die Regulation und den Selbstkontakt. Mediationen fördern innere Zentrierung. Aufstellungen machen verborgene Dynamiken sichtbar.

Die Gruppe wirkt als tragende Ressource. Frauen erkennen isch in den Erfahrungen anderer wieder. Sie teilen Wege, die mehr Selbstbestimmung ermöglichen. Gemeinsam Arbeiten stärkt. Die Isolation verliert an Bedeutung.

Jede Frau entscheidet zu jedem Zeitpunkt selbst über Beteiligung und Tiefe.

Die Treffen verbinden:

Achtsam geführte Gesprächsrunde.

Erfahrungsaustausch unter Frauen.

Körperorientierte Therapieformen wie z.B. Atemübungen, Körperbewusstsein, etc.

Bewusstseinsübungen und geführte Mediationen.

Aufstellungen oder Sequenzaufstellungen

Was hier bewusst nicht stattfindet

Der Frauenkreis ersetzt keine Einzeltherapie bei akuter Traumaverarbeitung.

Konfrontation mit traumatischen Erlebnissen ist nicht das Ziel. Im Vordergrund stehen Stabilisierung, Selbstregulierung und innere Festigkeit.

Tauchen im Prozess belastende Inhalte auf, erfolgt die Begleitung achtsam und behutsam. Dieser Rahmen schützt vor Überforderung.

Es besteht kein Erwartungsdruck. Jede Frau entscheidet selbst, was sie teilt und wie stark sie sich in die Gruppe einbringt.

Haltung & Sicherheit

Der Frauenkreis basiert auf Respekt und Wertfreiheit. Jede Erfahrung hat Raum, ohne Schuldzuweisung oder Bewertung.

Vertraulichkeit ist verbindlich. Was im Kreis geteilt wird, bleibt im Kreis.

Die Leitung sorgt für Klarheit um Ablauf und achtet aufmersam auf das Miteinander. Spannungen oder Unsicherheiten finden Beachtung und werden einbezogen.

Jede Frau entscheidet selbst über ihre Beteilung. Grenzen werden respektiert. Niemand muss mehr preisgeben, als sich stimmig anfühlt.

So entsteht ein verlässlicher Raum, in dem Austausch möglich ist. Ruhig, achtsam und getragen von gegenseitigem Respekt und Verständnis.

Ablauf & Rahmen

Der Frauenkreis findet einmal monatlich statt. Ein Abend dauert zwischen zwei und vier Stunden.

Die Gruppe ist bewusst klein mit maximal zehn Teilnehmerinnen. So bleibt Raum für Austausch, therapeutische Arbeit und indviduelle Prozesse.

Ein persönliches Vorgespräch ist Voraussetzung für den Einstieg. Es klärt Stabilität, Erwartungen und ober der Frauenkreis im Moment der richtige Rahmen ist.

Kosten:

  • CHF 50.00 pro Abend
  • CHF 140.00 pro Abend mit eigener Aufstellung

Die Leitung trägt Verantwortung für einen klaren regulierenden Gruppenrahmen und für ein respektvolles Miteinander.

Vorausgesetzt wird eine stabile Lebensphase.